Ratgeber: Stichwortverzeichnis

Lüfter

Allgemein

Sie dienen der Ableitung von Wärme, die sich während des Betriebes eines Computers in dessen Gehäuse anstaut. Ursächlich dafür sind Wärmequellen, wie das Netzteil, der Prozessor, die Grafikkarte und die DVB-Karte. Ebenfalls gehören Festplatte, optische Laufwerke/Brenner, RAM und
Mainboard zu den wärmeerzeugenden Komponenten. Eine optimale Lüftung sorgt für einen störungsfreien Betrieb dieser elektronischen Bauteile und schützt sie vor Überhitzung, den sogenannten "Hitzetod", wobei sich der Computer ausschaltet oder die Bauteile gar zerstört werden. In Rechnern mit intensiven Leistungsverbrauch benötigen einzelne Komponenten einen separaten Lüfter, um die Wärme schneller von der erzeugenden Quelle abzutransportieren. Die Spannungsversorgung beträgt in der Regel 12 Volt und erfolgt über drei oder vier Kabelleiter mit entsprechendem drei- bzw vierpoligem PIN-Stecker (Buchse). Eine geringere Voltzahl lässt den Lüfter langsamer drehen, was eine Geräuschminderung zur Folge hat, aber leider auch eine Verminderung der Wärmeableitung nach sich zieht. Achtung, eine zu geringe Voltzahl führt zum Stillstand des Lüfters mit oben beschriebener Wirkung. Besser ist es  Lüfter mit Pulsweitenmodulation (4-poliger PIN-Stecker, female) einzusetzen, doch auch dabei ist eine ausreichende Ableitung der angestauten Wärme vorrangig.

Worauf man achten sollte

Ein Nachteil der Lüfter besteht in der Erzeugung von Laufgeräuschen. Um diese so gering wie möglich zu halten, sollte man auf folgendes achten:

  • den/die Lüfter auf die verbauten Komponenten abstimmen
  • den größtmöglichen Durchmesser eines Lüfters einsetzen 
  • für den optimalen Durchlass sorgen
  • regelmäßige Reinigung der Rotorblätter (bei starker Verschmutzung)